Dienstag, 22. November 2011

Rückblick Elevator Pitch

Der Elevator Pitch der PGT-Projektteams ging am vergangenen Freitag, 18.11. über die Bühne. Für diejenigen die es nicht wissen: Es wurde der Auftrag erteilt, die Firma Pan Global Tec (PGT) mit einem neuen Produkt oder einer neuen Dienstleistung aus der Krise zu führen. Die Idee soll dabei möglichst lange geheim gehalten werden und während des Elevator Pitchs durfte die Idee nicht verraten werden. Jedes Teammitglied musste in seiner Rolle (CEO, CMO, CTO und CFO) ein kurzes Plädoyer halten und anschliessend kritische Fragen der Mitstudierenden beantworten. Ich nahm in meiner Gruppe die Rolle des Chief Executive Officer wahr und kam als erster an die Reihe.

Ich probierte möglichst viel zu erzählen und die Mitstudierenden neugierig zu machen, ohne aber die genaue Idee für unser Produkt zu nennen. Begriffe wie Nachhaltigkeit waren natürlich hilfreich, um auszudrücken in welche Richtung es geht. Unsere Gruppe hat sich entschieden das Produkt in der Sparte PGT Microelectronics anzusiedeln. Mit der Neuentwicklung, welche die Städte dieser Welt verändern wird (ohne ihr Erscheinungsbild zu tangieren) soll eine bahnbrechende Technologie salonfähig gemacht werden. Das Label der Marke ist prägnant und einprägend TSS. Wofür die Abkürzung steht, darf hier leider noch nicht verraten werden.

In diesem Sinne:
TSS - now or never!

Dienstag, 15. November 2011

Online Staging

Content is King! Bei der Inszenierung einer Homepage müssen besondere Punkte beachtet werden, welche aber nicht die gleichen sind wie in einer Zeitung oder eines Magazins. Da man mit Hyperlinks einzlene Texte verknüpfen und Videos oder Flash-Animationen einbetten kann, gibt es viel mehr Möglichkeiten zur Gestaltung. Ich will die erlernte Theorie an einem Beispiel betrachten und auf einzelne Unterschiede hinweisen. Aus dem Theorieskript kennen wir folgende Aufteilung auf der Homepage:
Schauen wir uns nun das ganze am Beispiel der Homepage des schweizerischen Fussballverbandes an.
Die Titelseite präsentiert sich wie folgt:


Oben im Banner sind die Links auf die einzelnen Abteilungen des Fussballverbandes. Das Suchfeld ist allerdings etwas weiter unten zu finden. In der Global Navigation-Zone kann man die einzelnen Ligen der Schweiz anwählen. Die Top-News wechseln laufend nach ca. 5 Sekunden zwischen den vier unterschiedlichen Themen. Rechts ist das Menü.
Klickt man auf einen Artikel auf der Frontseite, erscheint folgende Aufteilung:



Auf dieser Seite ist links die Global Navigation mit den Hyperlinks zu unterschiedlichen Mannschaften etc. Der Content befindet sich in der Mitte. Auf der rechten Seite sind die aktuellsten News chronologisch aufgelistet.
Alles in allem ist die Homepage also nach den Grundsätzen des Online Stagings aufgebaut, mit nur marginalen Abweichungen. Die Farben sind die Landesfarben der Schweiz und es sind genügend Kontraste (auch mit grauen Hintergründen), um schnell und präzise zu navigieren. Aus meiner Sicht ist diese Homepage sehr gelungen, vor allem wenn ich an andere Sportverbände denke, bei denen die Übersicht oft schwerer fällt. Auch die grosse Menge an Informationen stört nicht, da wie erwähnt alles sehr übersichtlich unterschieden wird.

Dienstag, 8. November 2011

social responsibiltiy als Teil des e&mBusiness

Soziale Verantwortung der Unternehmen
Immer billiger und produktiver Waren herstellen, dies das Ziel der Konzerne dieser Welt. Doch unter welchen Umständen? Beim Apple-Zulieferer Foxconn gab es anfangs dieses Jahres eine Serie von Selbstmorden, die auf die widerlichen Arbeitsbedingungen zurückzuführen ist (Artikel Spiegel Online vom 25.05.11).

Ein anderer Hersteller von Elektronikgeräten, welcher mit schlechter Publicity zu kämpfen hat ist Nokia. Dies wurde durch den Dokumentarfilm "Blood in the Mobile" von Frank Poulsen verstärkt. Der Däne hat sich aufgemacht, um im Kongo nachzuforschen, was es mit dem Abbau der für die Mobiltelefone unentbehrlichen Rohstoffe auf sich hat. Die Erkenntnisse sind erschreckend. Kinder und Erwachsene arbeiten unter widirgen Umständen und erhalten fast nichts dafür.


Wir haben uns den ganzen Film im Modul International Management 1 angesehen und bei solchen Szenen frage ich mich schon, wie weit wir sind, dass Leute im Sinne der (Entschuldigung für das Wort) "Profitgeilheit" sprichwörtlich dazu bereit sind, über Leichen zu gehen. Es gibt dazu natürlich unterschiedliche Meinungen. Ich habe mal die Aussage gehört: "Die Kinder in Taiwan etc. sind froh wenn sie arbeiten können, das ist besser als die Alternative (Prostitution etc.)." Diese Meinung teile ich überhaupt nicht, für mich ist es nur eine Ausrede die vom eigentlichen Problem ablenken soll.

Müssen wir uns als Konsumenten also den Vorwurf gefallen lassen, dass wir dieses Verhalten fördern? Ich selbst besitze ein iPhone und hatte vor einigen Jahren auch Geräte von Nokia. Ich habe eher das Gefühl, dass das System falsch ist und ich es nicht ändern kann, indem ich ein Produkt verweigere. Entscheiden Sie bitte selbst, was Sie für richtig halten.

Dienstag, 1. November 2011

Inszenierung am Beispiel der Sendung sportlounge

Eigentlich wollte ich in diesem Post näher auf die Castingshows im deutschen Privatfernsehen eingehen. Mein Mitstudent Silvio Zünd hat allerdings dieses Thema in seinem Blog schon näher behandelt, Sie können die Artikel dazu also gerne bei ihm lesen.

Gestern Abend habe ich mir die SF Sendung sportlounge angesehen. Die Startsequenz sieht immer wie folgt aus:


Der Moderator Paddy Kälin schreitet von rechts hin zum grossen Bildschirm an der Wand. Während dem Gehen spricht er schon seine Einleitung. Dem Zuschauer soll so bestimmt der Eindruck vermittelt werden, wie dynamisch diese Sendung ist. Ehrlich gesagt finde ich allerdings, dass es zu unruhig wirkt und mich die Bewegung eher davon abhält, gleichzeitig dem gesprochenen Text zu folgen.

Später in der eigentlichen Sendung kommt es zum Interview mit dem Moderator und Roger Federer. Die Bühne ist folgendermassen aufgebaut:


Die beiden Gesprächspartner sitzen auf den typischen sportlounge-Sesseln in einer Lounge der Basler St. Jakobs Arena. Die Gesprächsführung wäre ein anderes Thema, mit welchem sich die Kommunikationslehre auseinandersetzt, deshalb gehe ich hier nicht weiter auf das Gesagte ein.

In der Sendung selbst sieht man auch immer kurz vor dem Gespräch, wie die Sessel platziert werden und wo die Scheinwerfer stehen. Dies gibt den jeweiligen Beiträgen eine gewisse Dynamik und ein Erzähler kann weitere Informationen geben. Ein interessanter Gesprächsgast wie Weltstar Roger Federer macht das Zuhören spannend, ich habe mich allerdings bei anderen Gästen auch schon gelangweilt, wenn diese einfach nur da sitzen und "nichts passiert". Als Auffrischung wird den Interviewten immer wieder auf einem iPad eine Videosequenz präsentiert, welche diese dann kommentieren. Dies dient ebenfalls der Auffrischung für den Zuschauer.

Alles in allem ist dieses Format aus meiner Sicht gut inszeniert, da aus in den trägen Stoff viel Dynamik eingebracht wird.

Montag, 24. Oktober 2011

Staging (Inszenierung) was wir alles sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen und erleben

Am Freitag durften wir den Vortrag zum Thema Inszenierung von Herrn Samuel Röthlisberger von der Firma Habegger AG aus Regensdorf verfolgen. Leider habe die Präsentation nicht in schriftlicher Form, sonst würde ich sie hier gerne mit den Lesern teilen. Es war aus meiner Sicht eine der besten Präsentationen, die ich an der Berner Fachhochschule bisher gesehen, gehört und erlebt habe. Gerade der Teil, wo uns Herr Röthlisberger klar gemacht hat wie auch ungewollte, respektive nonverbale Informationen geteilt werden können war äusserst eindrücklich. Seither achte ich auch vor allem bei Werbespots im Fernsehen auf die Hintergrundmusik und auf Botschaften, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind, uns aber dennoch beeinflussen.
Im Anschluss an das Gastreferat erörterte Herr Bucher weitere Eigenschaften der Inszenierung.

Noch am selben Freitagabend besuchte ich eine Rangverkündigung in der Mehrzweckhalle Bützberg und ich konnte das erlente Wissen nur wenige Stunden nach den zwei Präsentationen ein erstes Mal beurteilen. Die Mehrzweckhalle hatte den folgenden Aufbau:


Es war eine Mehrzweckhalle, wie wir sie als klassisch bezeichnen würden. Vorne war die Bühne ziemlich erhöht (ungefähr 1.50m) und sie war hell erleuchtet. Als unsere Mannschaft auf die Bühne gebeten wurde, um den Preis entgegen zu nehmen, sah ich das eigentliche Problem. Von vorne konnte man wegen der hellen Beleuchtung (an der Decke angebracht, etwa zwischen den zwei Tischreihen, die Beleuchtung des Publikum war auf ein Minimum abgedunkelt) die Zuschauer kaum sehen, ja man sah sogar nur die Umrisse der in den ersten paar Reihen postierten Gäste. Dies machte es für den Speaker extrem schwierig auf das Publikum zu reagieren. Zur Unterhaltung traten ein Jodlerchörli und eine Guggenmusik auf, diese machten allerdings auf mich den Eindruck ein bischen in der Luft zu "hängen" da sie ausser dem Applaus am Ende ihrer Darbietungen überhaupt keine Rückmeldung aus den Rängen erkennen konnten.
Alles in allem war dies nach dem gelernten also eine sehr schwache Inszenierung auch weil die Guggemusik so viele Spieler hatte, dass einige hinter der Bühnendekoration nicht mehr zu sehen waren (das war für mich das i-Tüpfelchen). Eine mögliche Lösung zur Verbesserung wäre sicherlich, das Publikum heller zu erleuchten.

Ich werde mich im Laufe dieser Woche weiter mit Staging auseinandersetzen und sehen, ob ich noch andere (bessere) Beispiele für eine Inszenierung finde. Meine Erkenntnisse finden Sie nächste Woche in meinem Blog.

Montag, 17. Oktober 2011

Wie das Leben im Web 2.0 so spielt...

Clever wie ich bin, dachte ich mir im August, ich könnte doch vom tiefen Eurokurs profitieren und mir ein Paar schöne neue Hallenschuhe in einem Onlineshop aus Deutschland bestellen. Die Anmeldung und das Bestellprozedere, respektive die Bezahlung funktionierte wie am Schnürchen und ich freute mich schon auf die Lieferung.

Vier Wochen und drei EMails später (ohne jegliche Rückmeldung) fand ich mich immer noch ohne neue Schuhe, dafür um rund 100.- Franken erleichtert. "Mir reichts" sagte ich und griff zum Telefon, um zu erfahren was da los sei. Irgendwo in Deutschland wurde der Hörer abgenommen und ich erkundigte mich nach der Lieferung. "Lieferschwierigkeiten, unzuverlässiger Mitarbeiter, anderes Paar wird sofort geliefert" bekam ich zu Ohren.

Nun gut, dann immerhin erhalte ich die Schuhe doch endlich noch (zwar ein anderes Paar einer anderen Marke) freute ich mich. Letzte Woche dann das i-Tüpfelchen. Die Lieferung kommt endlich (nach fast zwei Monaten Wartezeit). Doch schon kurz nach dem Auspacken sagt mir mein Gefühl: "diese Schuhe sind zu 100% zu klein und nach einer dreisekündigen Anprobe hat sich der Eindruck bestätigt, sie passen nicht! (Einige Worte die nicht Blogkonform sind gehen mir durch den Kopf....)

Die Moral der Geschichte: Zahle lieber den Schweizer Preis (bei dem du den Service vor Ort geniessen kannst und sicher bist, dass dir die Schuhe passen. Du sparst vielleicht kein Geld aber jede Menge Nerven und Zeit...

Die Chance der Geschichte: Ich werde die Schuhe nicht nach Deutschland zurücksenden (Kostengründe), deshalb stosse ich wohl in eine für mich neue Sphäre des Web 2.0 vor, nämlich der Auktionsplattform ricardo.

Kleine Schleichwerbung: http://www.ricardo.ch/kaufen/sports/sonstige-sportarten/unihockey/salming-speed-elite-indoorschuh-groesse-41/v/an658211062/

Montag, 10. Oktober 2011

Web 2.0

Am Freitag 7. Oktober wurden wir von Herrn Bucher in das Thema Web 2.0 eingeführt. Bei diesem Fachbegriff dachte ich wie viele andere gleich an facebook, aber Social Media ist nur ein kleines Stück des grossen Kuchens. Auch die Ideenplattform Atizo welche uns von Christian Hirsig vorgestellt wurde gehört in die Sparte des Web 2.0. Das Crowdsourcing als eine Art Outsourcing der Ideensuche an mehr oder weniger unbekannte Personen  hat mich schwer beeindruckt und ich überlege mir, ob ich mich auf dieser Plattform ebenfalls anmelden soll.

Mein persönliches Nutzungsgebiet des Web 2.0 beinhaltet momentan facebook, youtubeApp Store, Google Plus, Blogspot, Dropbox (Cloud), Skype, Wikipedia aber last but not least auch das Lesen von 20 Minuten Online oder TV schauen. Zugegeben bin ich recht überrascht, wie viel ich vom Web 2.0 täglich nutze, auch wenn es natürlich noch unzählige weitere Plattformen gibt so bestimmen die obengenannten Seiten doch einen rechten Teil meiner Freizeit.
Die Erkenntnis, dass im Durchschnitt am zweitmeisten Zeit (hinter dem TV schauen) für das Lesen von Blogs aufgewendet wird, hat mich ebenfalls schwer überrascht. In unserer Kultur ist dies offenbar kein Trend der sich bisher durchsetzten konnte, weltweit fällt er jedoch sehr stark ins Gewicht (so hat US Präsident Obamba einen wesentlichen Teil seines Wahlkampfs mittels Blog geführt).

Ich möchte aber aus aktuellem Anlass (im Information Management 3 schreibe ich an einer Gruppenarbeit zum Thema Künstliche Intelligenz im Alltag) auf die andere Seite der technischen Entwicklung hinweisen.

 
Im 10vor10 wurde ein Beitrag gesendet der einige erschreckende Entwicklungen aufzeigt. "Wir lernen zu vergessen"; Gemäss Experten hinterlässt die Abhängigkeit von der Technik Spuren. Natürlich muss dieser Beitrag auch kritisch hinterfragt werden und ich persönlich wage sogar die Behauptung, dass diese Abhängigkeit gar nicht so schlimm ist, da durch das Internet das Wissen jederzeit und überall verfügbar ist. Allerdings sollte man doch weiterhin in der Lage sein auch am Bahnhof einen Fahrplan zu lesen oder anhand einer Karte eine Route bestimmen zu können. Dies soll meiner Ansicht nach auch weiterhin in der Primarschule gelernt werden.

Was allerdings ebenfalls berücksichtigt und sensibilisiert werden muss ist, dass es den "digitalen Radiergummi" (noch) nicht gibt, also werden unsere Spuren im Web weiterhin fleissig gesammelt. In diesem Sinne: